Dünya – Mehrere internationale Einzelhändler gehen zunehmend dazu über, ihren Bestand mit türkischen Waren aufzufüllen. Durch seine vorteilhafte Lage und ihre Produktionsmöglichkeiten ist das Land eine ideale Versorgungsbasis für Einzelhändler mit regionalen Niederlassungen. Neben ihren Geschäften Filialen in der Türkei tragen Unternehmen wie Tesco, IKEA und die Metro-Gruppe auch zu den Exporten des Landes bei, indem sie Waren von lokalen Produzenten kaufen und in ihren Filialen in anderen Ländern anbieten.
Der deutsche Groß- und Einzelhändler Metro hat als eine der bekannten Einzelhandelsmarken in der Türkei eine seiner fünf Versorgungszentralen für Lebensmittel und Agrarprodukte in der türkischen Mittelmeerprovinz Antalya eingerichtet. Die Metro-Gruppe erwarb im letzten Jahr Agrarprodukte im Wert von 35 Millionen US-Dollar aus der Türkei, die in ihren Geschäften in anderen Ländern verkauft werden sollen.
Das britische Unternehmen Tesco, das in der Türkei unter dem Markennamen Tesco-Kipa tätig ist, bezieht von türkischen Lieferanten ebenfalls Produkte in Kategorien außerhalb von Lebensmitteln. Das Unternehmen führte im letzten Monat Gespräche mit dem türkischen Exportverband (TIM), in denen es darum ging, seine Produktbandbreite um in der Türkei hergestellte Textilien, Weißwaren und Haushaltsmöbel zu erweitern. Die Einkäufe von Tesco-Kipa bei türkischen Lieferanten erreichten 2011 300 Millionen US-Dollar.
Auch der Wohnmöbeleinzelhändler IKEA ist eine internationale Marke mit Plänen, sich mehr auf die Türkei als Versorgungsland zu berufen. Mit fünf Filialen in der Türkei erreichten die Exporte von IKEA aus dem Land 2011 eine halbe Milliarde UD-Dollar. In den nächsten fünf Jahren möchte das Unternehmen die Menge der aus der Türkei bezogenen Waren verdoppeln.
QUELLE:
http://www.invest.gov.tr/de-DE/infocenter/news/Pages/130112-turkey-becoming-retail-supply-center.aspx