Start Projekte Arbeitsgruppen EIF-Projekt: "Isteyen Yapar" – Wer will, der kann!

EIF-Projekt: "Isteyen Yapar" – Wer will, der kann!

Projektziel:

Jugendliche sind motiviert, ihre Bildungskarriere eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen und sich für ihren höheren Bildungsabschluss einzusetzen.

Zielgruppen:

1. Jugendliche mit (türkischem) Zuwanderungsgeschichte der Klassen 7-10

2. Jugendliche mit (türkischem) Zuwanderungsgeschichte der Oberstufenklassen 11-13

3. Eltern mit Zuwanderungsgeschichte

4. Lehrer

Projektorte:

Köln (2 Schulen); Duisburg & Oberhausen (jeweils eine Klasse); Optional: Mannheim.

Projektende:

30. Juni 2010

Projektinhalt:

Phase 1: Vorbereitung

In dieser Phase werden Mentoren, Schulen und Menschen mit Vorbildfunktion für die Zielgruppe akquiriert, sowie Konzept und Layout für die Medienkampagne erarbeitet. Ebenfalls in dieser Phase wird das Konzept der Kick Off Veranstaltung und der Workshops erstellt.

Phase 2: Aufbau Promotorennetzwerk

In dieser Phase wird mit Hilfe der Schulen und Migrantenselbstorganisationen, sowie weiteren ortskräftigen Einzelpersonen ein Promotorennetzwerk aufgebaut, mit dem insbesondere die Eltern der projektteilnehmenden Schülerinnen und Schüler erreicht werden können.

In dieser Phase wird die Medienkampagne durchgeführt. Dabei werden auf Plakaten Menschen mit Vorbildfunktion präsentiert. Diese Plakate werden an Orten aufgehängt, die durch die Zielgruppe besonders stark frequentiert sind (Schulen, Vereine, Ämter etc.)

Dazu werden auch Flyer verteilt, die Auskunft über das Projekt geben und zur Mitarbeit anregen.

Phase 3: Durchführung der Veranstaltung und Workshops

In dieser Phase werden die Veranstaltungen, in denen Menschen mit Vorbildfunktion in die Klassen gehen durchgeführt. Dabei sollen auch Eltern der Schüler anwesend sein oder, wenn dies aufgrund der zeitlichen Terminierung der Veranstaltung nicht möglich ist, zu einem informativen Elternabend, bei dem das Projekt erläutert wird eingeladen. Die Veranstaltungen dienen dem bewussten Auseinandersetzen mit der Thematik und der Möglichkeit konkrete Informationen zu erhalten.

Im Vorfeld der Workshops wird eine Auftaktveranstaltung durchgeführt, bei der die Mentoren auf ihre Aufgabe als Mentor vorbereitet werden.

Mit den Schülerinnen und Schülern der Oberstufenklassen werden jeweils 5 Workshops im Abstand von ca. zwei Wochen durchgeführt. Die Inhalte der Workshops sind im Einzelnen:

Workshop 1:

Einführung in die Thematik und Abfrage des Wissens der Schülerinnen und Schüler, Sensibilisierung für ihre Interkulturalität und den sich daraus ergebenden Chancen und Herausforderungen

Workshop 2:

Informationen über Studienförderung, Auslandsaufenthalte, Studienfächer, Universitäten, Studiumablauf etc.

Workshop 3:

Exkursion zu einem Unternehmen, um mögliche akademische Berufsbilder in der Praxis kennen zu lernen.

Workshop 4:

Gemeinsame Erarbeitung eines Planes für jeden Schüler in Form von zu Hause vorbereiteten Präsentationen eigener Vorstellungen, die in der Gruppe unter Anleitung der Mentoren weiter entwickelt werden.

Workshop 5:

Abschlussveranstaltung, auf der die Ergebnisse des Workshops diskutiert und bewertet werden und die Teilnehmer ein interkulturelles Abendessen veranstalten.

Die Mentoren stehen den Gruppen auch zwischen den Workshops für persönliche Gespräche zur Verfügung und begleiten diese.

Phase 4: Abschluss

In der letzten Phase wird das Projekt hinsichtlich seiner Zielerreichung in Form einer Evaluation von externen Fachkräften ausgewertet. Dafür werden Gespräche mit Schulen, Schülerinnen und Schülern, Vorbildern, Eltern etc. geführt und anhand deren Ergebnisse die Zielerreichung ermittelt.

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  • ATIAD, Verband türkischer Unternehmer und Industrieller in Europa e.V., ist ein Verband der türkischen Wirtschaft in Deutschland und Europa mit Sitz in Düsseldorf.

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